Willkommen bei Mittendrin!

Wir sind ein gemeindepsychiatrisches Tageszentrum
im Herzen Potsdams unweit vom Platz der Einheit.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten

Montag………………………………..08:00 – 16:00 Uhr
Dienstag………………………………08:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch……………………………..08:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag…………………………08:00 – 16:00 Uhr
Freitag………………………………..08:00 – 15:00 Uhr
Wochenende………………………………geschlossen

Kontakt

Yorckstr. 22 • 14467 Potsdam
Tel.: 0331. 241 – 4 7511
Fax: 0331. 241 – 4 7510
E-Mail: tagesstaettepsychiatrie[at]evbsozial.de


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Gemeindepsychiatrisches Tageszentrum Mittendrin

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„Atlas – heute“

Wie würden wir Atlas heute für uns definieren? Wieviel hätte unser Atlas heute zu tragen? Wie können wir lernen, mit unserer Not umzugehen?

„Atlas – heute“, der Film (2:28 min.)

Gedanken der Ateliergruppe

„Wie würden wir Atlas heute für uns definieren? Er steht für unsere Person, da wir selber auch mit Problemen und Lasten durchs Leben gehen. Von Zeit zu Zeit haben wir das Gefühl, von unserem Kummer erdrückt zu werden. Oft stehen wir uns auch die Frage, ob wir für etwas bestraft werden. Wieviel hätte unser Atlas heute zu tragen? Wie können wir lernen, mit unserer Not umzugehen? Kann uns der Boden unter unseren Füßen wanken?“

Oft stellen wir uns die Frage, ob wir für etwas bestraft werden.

Somit machte sich die Ateliergruppe ans Werk. Mit viel Geduld und Kreativität entstanden die ersten kleinen „Menschlein“. Die Himmelskugel wurde in zwei Halbkugeln geteilt, um zu verdeutlichen, dass Atlas – und auch wir – manchmal ins Wanken kommen können. Somit stellte sich die Frage, wie man Belastungen leichter machen kann.

Unterstützer

„Unsere kleinen Helfer haben von der Ateliergruppe ganz viele verschiedene Positionen bekommen, um dem Titan unter die Arme zu greifen. Also haben wir sie ‚Unterstützer‘ genannt. Sie stehen für all die Menschen, die uns zuhören, uns das Gefühl geben, nicht allein zu sein und uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Menschen, die uns Halt geben, damit wir nicht wanken und gestärkt werden, um unseren Kummer zu ertragen.“

Unser Atlas sollte nicht mehr nur der Bestrafte sein.

Leichtigkeit

Mit den Bäumen und den Noten wollte die Ateliergruppe darauf aufmerksam machen, dass wir auch durch unser Umfeld Erleichterung finden. Wie z.B. durch Musik, Tanz, Malen, Basteln,… Oder durch die Natur, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

„Unser Atlas sollte nicht mehr nur der Bestrafte sein. Auch wenn er immer noch Lasten tragen muss. Er sollte nicht allein sein und er sollte ein Sinnbild sein für jeden von uns.“ Denn wenn uns der Kummer erdrückt, so hoffen wir darauf, Erleichterung zu bekommen von Unterstützern, die für uns da sind und uns durch schwere Zeiten helfen.

Und dass wir selbst Unterstützer sein können, denn… miteinander sind wir mittendrin im Leben!


Zum Weiterlesen: Interview mit der Kunsttherapeutin des Ergotherapiezentrums Mittendrin